Lärmemission von Autos – Ein Vergleich Diesel, Benziner, E-Auto

Beim Thema E-Auto kommt man unweigerlich auf das Thema Emissionen zu sprechen. Auch wenn viele den Sinn von E-Autos noch nicht sehen, wird jeder zugeben müssen, dass sie lokal deutlich weniger Emissionen erzeugen als Verbrennungsmotoren. Darunter verstehen die meisten weniger Abgase und auch weniger Feinstaub. Aber für mich ist das Thema Lärm auch ein wirklich entscheidender Faktor. Wenn ich mir nur die Post mit ihren E-Scootern anschaue. Bei uns kommt die Post jeden Tag mit dem E-Auto und es ist sooooo angenehm. Früher hörte man das Post-Auto schon viele Häuser vorher kommen. Und heute verpasst man es komplett. 🙂

Deshalb habe ich mal einen kleinen Versuch gemacht um zu sehen, ob Marisas Zoe wirklich deutlich weniger Lärm macht als unsere beiden (alten) Verbrenner.

Meine Meinung zur Wahrheit auf YouTube und der aktuelle Stand der Dinge

Immer wieder werde ich bei meiner Arbeit aber vor allem in Foren und auf YouTube mit den populistischen Meinungen vieler Menschen konfrontiert. Die herkömmlichen Medien gelten als Lügenpresse oder Staatsmedien. Dagegen meinen viele, die echten Fakten und Wahrheiten auf YouTube zu finden. Meiner Meinung nach ein großes Problem.

Neben dem kurzen Stand der Dinge in Sachen E-Auto hier meine Meinung zu dem Thema:

https://youtu.be/GafWh9Vl9Vw

Die E-Auto-Entscheidung: Jetzt auch als Video

Wem die Texte hier zu lange sind, der kann unsere Gedanken zu E-Autos jetzt auch als Video haben. Ist zwar auch ein wenig länger geraten als geplant, aber für den neuen YouTube Kanal natürlich ein wichtiges Video!

Kleiner Cliffhanger: Zum ersten Mal taucht auch Marisa auf….. 🙂

E-Autos: Die Entscheidung und wie es weiter geht

Nach meinem Fazit zu den E-Auto Tests ist inzwischen einiges passiert. Marisa hat ja bereits die Zoe bestellt gehabt. Nur ich hatte noch gezögert und mir noch einmal einen eGolf als Probefahrzeug besorgt. Danach war ich zwar restlos vom eGolf begeistert, aber trotzdem noch am hadern. Zunächst fiel der Beschluss, dass ich das Thema E-Auto noch einmal verschiebe und dann doch auf das Model 3 von Tesla warte. Ich hatte einfach den Eindruck, dass das aktuell das beste elektrisch betriebene Auto sein wird, was man auf lange Sicht bekommen kann und dazu auch noch eine wirklich gute Infrastruktur. Tesla denkt da konsequent einige Schritte weiter als alle anderen. Nicht nur, dass parallel ein wirklich gutes Ladestationen-Netzwerk aufgebaut wurde, das es ermöglicht auch Langstrecken super bequem zu meistern. Auch die Update-Fähigkeit der Autos ist großartig und die gesamte verbaute Technik ist stimmig.

Aber dann kamen parallel Berichte auf, dass Tesla so gar nicht in die Hufe kommt mit der Produktion. Eine Anhängerkupplung wird es nicht geben fürs Model 3 und schließlich geisterte mir der eGolf weiter im Kopf herum.

Es ist einfach ein super Auto! Die Größe ist ideal für mich. Eine Anhängerkupplung wird wohl machbar sein. Und aktuell macht VW so unglaubliche Rabatte, dass mich der eGolf in top Ausstattung für über 43000 Euro am Ende weniger als 29000 Euro kosten würde.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe ihn bestellt! Schon Mitte September. Und dann kam die herbe Enttäuschung. Noch 10 Tage vorher hatte ich mit dem Händler gesprochen und da war die Lieferzeit noch Dezember 2017. Und plötzlich hieß es März 2018!! Und so ist es dann auch geblieben.

Ich habe noch eine stille Hoffnung, dass es sich noch im 2-3 Wochen nach vorne schiebt. Aber die Wartezeit wird auf jeden Fall noch lange. Schade!

Aber in dieser Wartezeit werden wir dafür kräftig an unserem neuen YouTube Kanal basteln. Wir haben schon angefangen und es gibt bereits 2 Videos dort zu sehen. Bitte unterstützt uns dort. Ihr findet den Kanal direkt HIER 

Elektroauto-Kauf – Das Fazit (vorläufig)

Seit über 6 Wochen beschäftigen wir uns nun schon intensiv mit dem Thema E-Auto-Kauf. Tatsächlich haben wir wohl in der Zeit fast täglich dazu recherchiert, sind Probe gefahren, haben diskutiert und uns andere Meinungen eingeholt. Die einzelnen Testberichte zu den Probefahrten finden sich hier im Blog.

Wenn ich ein generelles Fazit ziehen müsste, dann würde ich eine bekannte Phrase bemühen: E-Autos sind in allen Punkten die besseren Autos bis auf beim Thema Reichweite.

Das kann man eigentlich so stehen lassen. Gerade im Kleinwagen-Segment haben uns alle getesteten Autos sehr viel Spaß gemacht. Und definitiv mehr Spaß als ihre Kollegen mit Verbrennungsmotor. Das bezieht sich jetzt nicht auf den Umweltgedanken sondern auf die Fahreigenschaften. Ein E-Auto hat aufgrund der Batterie, die meist im Fahrzeugboden liegt, einen tieferen Schwerpunkt. Die Straßenlage ist dadurch wesentlich besser. Die Autos „schwimmen“ bei Weitem nicht so, was Kleinwagen gerne mal tun. Auch die Kurvenlage ist deutlich besser. Außerdem ist die Beschleunigung sehr viel besser. Egal welches Model man nimmt, selbst der etwas lahmen Nissan Leaf,  haben alle getesteten Autos eine sehr direkte und wirklich ordentliche Beschleunigung. Man liest immer, dass das Drehmoment von Anfang an voll zur Verfügung steht. Ja, das ist so und bedeutet, dass man linear beim Herunterdrücken des „Gaspedals“ die Geschwindigkeit steigert. Und das egal aus welcher Geschwindigkeit heraus. Ob von 0 auf 100 km/h oder von 70 auf 100 km/h. So bald man mehr auf die Tube drückt, gehen die Kisten steil nach vorne.

Alle getesteten Autos hatten außerdem eine sehr gute Serienausstattung mit Navigationssystem, Klimautomatik und vielen schönen Kleinigkeiten. Wenn man Preise vergleicht, dann muss man das auch immer mit einberechnen. Trotzdem bleiben die E-Autos noch (zu) teuer.

Die Entscheidung für ein E-Auto ist heute noch immer eher eine Sache der Ideologie. Die haben wir beide und verfolgen das schon seit 10 Jahren, seit wir unser Haus gebaut haben. Unserer Meinung nach ist Strom die Energieform, die absehbar komplett emissionsfrei und regenerativ erzeugt werden kann. Das ist zwar noch nicht der Fall. Wir werden es aber sicher noch selbst erleben und tun im Alltag auch ganz viel selbst dazu (Photovoltaik, Akkuspeicher etc.).

Ein E-Auto „lohnt“ sich nicht. Für den Preis bekommt man tolle Autos mit Benzinmotor, die sicher auch annähernd so viel Spaß machen beim Fahren. Aber in einem Punkt sind die elektrischen Vehikel überlegen und unschlagbar: Beim Krach. Ja, Lärmemission ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Wir wohnen in einer Zone 30, in der so gut wie NIEMAND wirklich 30 km/h fährt. Dafür düsen alle im 2. oder 3. Gang mit 50 km/h durchs Dorf und machen einfach nur Krach. Wenn man mal an einer viel befahrenen Straße steht, dann merkt man schnell, dass es unglaublich ist, was wir eigentlich inzwischen für normal halten.

So, kommen wir zum Thema Reichweite. Hier muss man heute noch immer Idealist sein oder viel Geld haben um sich ein Tesla Model S/X kaufen zu können. Die beiden sind annähernd konkurrenzfähig mit herkömmlichen Autos. Die schaffen dann schon 400 km und mehr am Stück. Dazu kommt, dass sie auch wieder sehr schnell voll geladen sind.

Aber diese Autos spielen in einer Preisklasse, die für uns niemals in Frage kommen wird. Selbst wenn ich das Geld hätte, käme mir die Summe für ein Auto echt zu hoch vor. Die Preisklasse, die wir uns leisten können kommt eben maximal 300 km weit und irgendwie hat jedes E-Auto auf dem deutschen Markt außerhalb von Tesla so seinen kleinen Pferdefuß.

Ich mache es mal an unseren Entscheidungen fest und erkläre, warum wir uns letztlich so entschieden haben:

Marisa hat eine Renault Zoe mit 22 kWh Akku bestellt. Lieferung wird wohl im Dezember sein. Nachteil der Zoe: Sie ist unterm Strich etwas zu teuer. Wir haben wirklich hart verhandelt und sicherlich einen sehr guten Preis für ein Neufahrzeug heraus bekommen. Aber dieser versteht sich noch ohne Akku. Der muss entweder gemietet werden (so hat sich Marisa entschieden) oder für sehr teures Geld gekauft werden.

Beim Akku hat die Zoe aber schon einen ersten Vorteil. Renault bietet (nicht gerne) auch Upgrades an. Das heißt, man könnte theoretisch aus der „kleinen“ Zoe auch eine mit großem Akku und damit knapp 300 km Reichweite machen.

Ansonsten hat die Zoe alle Vorteile, die für Marisa wichtig waren. Das Platzangebot ist top, die Ausstattung wirklich gut, auch wenn es keinen Luxus gibt. Das Auto fährt sich sehr sehr gut, auch wenn es keine Rennsemmel ist. Die ganze Abstimmung ist ausgewogen.

Renault ist aktuell noch der einzige Hersteller, der auf einen wirklich schnellen Ladeanschluss des Typ 2 setzt. So schnell wie die Zoe lädt kein einziges Auto am Wechselstrom. Und das ist für Marisa das Entscheidende. In unserer Gegend gibt es viele, teilweise sogar kostenlose Typ-2 Ladestationen an denen schnell mal zwischendurch der Akku in kurzer Zeit geladen werden kann. In Marisas Lieblingsparkhaus in der Innenstadt geht das sogar umsonst. Ne Stunde bummeln oder Kaffeetrinken und die kleine Zoe ist wieder bei Kräften. Dafür gibt es keine „echte“ Schnellladefunktion für die Langstrecke. Auf der Autobahn lässt sich die kleine Französin auch nicht schneller beladen wie in der Innenstadt.

Kommen wir zu meiner Entscheidung: Diese ist letztlich noch gar nicht gefallen. Tatsächlich halte ich das Tesla Model 3 aktuell für das beste Auto, was es (irgendwann) zu kaufen geben wird. Allerdings ist der Preis dafür immer noch sehr hoch. 350 km realistische Reichweite, ein perfektes Schnellladenetzwerk auf Langstrecken und dazu die Fähigkeit durch Updates das Auto immer weiter zu verbessern. Toll! Da hat Tesla das Thema Elektromobilität wirklich gut durchdacht. Aber zum einen ist mir das dann doch etwas zu viel Geld und zum anderen bin ich ungeduldig! 🙂

Aktuell sieht es so aus, als würde ich mir einen eGolf kaufen. VW macht gerade so sensationelle Angebote, dass ich den eGolf zu einem sehr guten Preis bekommen würde. Und dann wäre er auch noch hervorragend ausgestattet.

Was macht ihn für mich spannend? Dieses Auto fährt sich wahnsinnig gut. Man kann sagen was man will, aber VW kann Autos bauen. Die Verarbeitung ist super und das Fahrgefühl mit Abstand das Beste von allen getesteten Autos. Die Größe des Autos ist absolut ausreichend und inzwischen sieht es sogar so aus, als könnten wir das Thema Anhängerkupplung lösen. Denn offiziell bietet VW für den eGolf das nicht an. Für uns ist sie aber wichtig, weil wir damit unsere Fahrräder transportieren wollen.

Auch in Sachen Assistenzsysteme ist der eGolf sehr gut. Das Thema ist mir persönlich wichtig. Ich konnte inzwischen das volle Ausstattungspaket testen und muss sagen, dass VW da wirklich weit ist. Auf der Autobahn klappt das einwandfrei und macht das Fahren wesentlich entspannter. Selbst auf der Landstraße ist die Fahrunterstützung sehr gut gelöst und bringt zusätzlichen Komfort.

Und jetzt kommen wir auch schon zu einem Nachteil, den ich sehe: Wenn ich mir den eGolf kaufe, dann wird er so ziemlich auf dem Stand bleiben, den er hat. Die traditionellen Autohersteller machen einfach keine Updates. Und da sich im Segment der E-Autos in den nächsten Jahren wahnsinnig viel tut, wird mein eGolf eben bald schon wieder veraltet sein. Die verbaute Technik könnte mehr als das, was aktuell geht. Aber es wird sehr sicher nicht genutzt werden. Auch gibt es jetzt schon Firmen, die tolle Batterieupgrades anbieten könnten für den eGolf (z.B. das österreichische Start-Up Kreisel). Aber irgendwie kam man damit wohl bei VW gar nicht gut an.

Auch beim eGolf ist die Reichweite noch ein Pferdefuß. Unter realistischen Bedingungen, so wie wir das Auto wohl nutzen werden, sind 250km absolut realistisch (im Winter vielleicht etwas weniger). Auf der Autobahn sind es mindestens 200 km, eher mehr. Im Alltag mehr als ausreichend. Nur eben auf Fernstrecken etwas hinderlich. Hier ist auf jeden Fall wieder Idealismus gefragt und man muss eine weite Strecke zu einem Roadtrip machen. „Der Weg ist das Ziel“, sollte das Motto dabei sein. Da wir wirklich sehr selten Fernstrecken fahren, ist das für uns aber denkbar.

Draußen im Hof steht noch einmal ein eGolf Probefahrzeug und es macht wirklich unheimlich Spaß, dieses Auto zu fahren. Wahrscheinlich wird am Ende die Lust auf so ein tolles Auto siegen und ich werde in ein paar Monaten elektrisch durch die Lande düsen….

E-Auto Tests – Die „Großen“ – VW eGolf 2017

Kommen wir zum letzten Teil unseres großen E-Auto-Tests. Ich möchte hier auf die letzten vier Teile verweisen und mir die einleitenden Worte sparen (Test zu: Nissan Leaf, Renault Zoe, VW eUp, Smart ED)

Der eGolf war bislang  nicht auf meiner Rechnung aufgetaucht. Ich hatte den eGolf mit teurem Preis und wirklich lächerlicher Reichweite im Kopf. Das war auch so (die Reichweite). Die alte Version des eGolf schaffte es auf maximal 190 km und selbst das war unrealistisch und kostete 35000 € aufwärts. Am (Listen)Preis hat sich wenig getan. Dafür hat VW den Akku deutlich größer gemacht (von 24 kWh auf 35 kWh). Aber schauen wir uns den eGolf erstmal an:

Wenn es eine Phrasenkasse gäbe, dann müsste ich jetzt fett einbezahlen. Aber an diesem Punkt muss man die Phrase einfach bedienen: Ein Golf ist ein Golf, ist ein Golf und ist ein Golf. Irgendwie kann man ja gar nicht mehr sagen, ob man ihn schön findet oder nicht. Man hat sich so an seinen Anblick gewöhnt im Straßenbild, dass er einem beinahe schon gefallen MUSS. Das negativste, was ich über die Optik des Golf sagen kann ist, dass er allenfalls langweilig ist.

Der Innenraum ist bei aller Langeweile aber wirklich sehr gut verarbeitet. Nicht luxuriös aber ganz nah dran. Sogar das Handschuhfach ist mit Stoff ausgekleidet, das Plastik wirkt wertig und ist nahtlos verarbeitet. Im eGolf findet man schnell seinen Platz und hat auch reichlich davon. Der Kofferraum ist wohl etwas kleiner als beim Golf mit Stinkemotor aber noch immer groß genug. Die Ladekante ist eben und es gibt einen Unterboden, in dem man die Kabel zum Aufladen verstauen kann. Es finden sich im Kofferraum keine störenden Ausbuchtungen. Also alles wie es sein soll. Die Türen und Klappen sind schwer und vermitteln dadurch ein sehr wertiges Gefühl.

Das Bedienkonzept ist aufgeräumt und der einzige Kritikpunkt, den ich habe ist ein fehlender Drehknopf am Infotainmentsystem. Dieses ist nur ein großes Touchpanel. Da muss man sich dran gewöhnen.

Optional gibt es keine klassischen Instrumentenanzeige mehr sondern auch ein Display hinterm Lenkrad, das individuell die gewünschten Dinge anzeigt. Da kann man sich auch das Navi rein legen oder die Funktion der Fahrassistenzsysteme anzeigen lassen. Das alle sieht sehr schön aus und ist hoch funktional.

Ich gebe zu, dass ich seit 6 Jahren ein Auto aus dem VW Konzern fahre (Seat) und dadurch natürlich sehr schnell mit der Bedienung des eGolf klar kam. Aber ich muss es unsachlich und emotional ausdrücken: Der eGolf fühlt sich einfach gut an. Und er fährt sich wahnsinnig gut. Der Spaßfaktor ist definitiv gegeben. Die Beschleunigung ist ordentlich und die Straßenlage unter allen getesteten Autos definitiv die beste. Wir sind mit dem eGolf sowohl Autobahn als auch Schwarzwald gefahren. Dieses Mal sogar bei Nacht. Das LED Lichtestem ist hervorragend. Dadurch hat man eine sehr gute Nachtsicht. Nichts blendet oder spiegelt. Der eGolf gleitet perfekt abgestimmt über die Straße und durch Kurven. Und dabei ist er vor allem LEISE! Die Geräuschdämmung der Reifen- und Windgeräusche ist sehr gut.

Verdammt! Das gibt es doch nicht. Ich muss jetzt wirklich nach negativen Sachen suchen. Denn erstens ist VW eine der unmoralischen, deutschen Autofirmen, die den Dieselskandal verbrochen haben und zweitens ist der eGolf doch gar kein richtiges Elektroauto. Das ist doch nur eine Art „umgebauter Verbrenner“.

Ok, hier die Negativliste: 

  • Es ist ein VW 🙂 😉
  • Die Reichweite ist richtig gut aber noch nicht perfekt. VW hat es tatsächlich geschafft, den eGolf so richtig sparsam zu machen. Wir haben im Schnitt 12,0 kWh auf 100 km verbraucht. Auch in der Gesamtstatistik waren es die gleichen Werte und das bei über 500 km. Das bedeutet, dass es durchaus realistisch ist, mit dem Golf im Sommer auf 250-280 km zu kommen. Mist, das war ja jetzt gar nichts negatives….
  • Der eGolf hat zwar ein CCS Ladeteil und kann damit recht schnell wieder durch Gleichstrom aufgeladen werden. Wenn man aber mit Wechselstrom lädt, bekommt er nur 7,3 kWh geladen. Das ist echt zu wenig, um ihn mal schnell im Parkhaus wieder voll zu bekommen. Da ist die Zoe einfach ungeschlagen!

Und das war es dann auch schon mit Kritikpunkten. Ach ja, da war ja noch der PREIS!!!! Wenn ich mir den eGolf mal so ausstatte, wie ich ihn mir wünschen würde, dann käme er laut VW Konfiguration auf 41900 €. Und spätestens jetzt müsste er aus dem Rennen sein!! Für etwas mehr bekommt man sicher in einem Jahr ein Tesla Model 3. Aber jetzt kommt der Abschuss: Aufgrund der Diesel-Abwrack-Prämie, die VW derzeit bietet und den anderen, handelsüblichen Nachlässen, käme dieser Protz-eGolf auf einen Preis von unter 28000 €.    :-O

Fazit: Wer es noch nicht gemerkt hat, ich bin echt begeistert von dem neuen eGolf. Ich versuche ihn mir ständig schlecht zu reden. Aber es steht verdammt viel auf der Pro-Liste. Die Reichweite ist die größte aller getesteten Autos und wird wahrscheinlich auch vom neuen Nissan Leaf nur wenig überboten. Die Ausstattung ist absolut spitze und das Auto fährt sich hervorragend. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Punkt!

Den Rest des Tages werde ich wohl dazu nutzen, mir den eGolf aus dem Kopf zu schlagen. Ich hab ja noch ein voll tolles Auto im Hof stehen…. Aber… Mist…. aaaahhhhhhhh!!! 🙂  🙂

Und da schon beim Nissan Leaf die Nachfrage kam: Marisa fand den Golf auch total gut. Auch sie hat sich sehr wohl darin gefühlt.

AAAAAAHHHHHHHHHH!!!!!